Beitragsbild: KI-generierte Illustration
Manche Orte entstehen auf Papier. Und irgendwann beginnen sie, ein Eigenleben zu führen. Ravenau ist so ein Ort.
Was einmal als Schauplatz meiner Geschichten begonnen hat, ist mit der Zeit immer größer geworden. Menschen sind hinzugekommen. Häuser, Straßen und Plätze. Das Café am Marktplatz. Begegnungen, Beziehungen und Geschichten, die manchmal nur einen Augenblick dauern – und manchmal ein ganzes Leben verändern. Und inzwischen passiert etwas, das ich beim Schreiben besonders schön finde: Ravenau fühlt sich für mich immer weniger wie eine Kulisse an. Und immer mehr wie eine Stadt, die tatsächlich irgendwo existieren könnte.
Deshalb bekommt Ravenau jetzt einen weiteren kleinen Platz in der Welt. Das Ravenauer Tagesblatt ist auf Instagram Seit Ende August gibt es mit @ravenauer_tagesblatt einen eigenen Instagram-Auftritt für meine fiktive Stadt. Dort soll allerdings nicht einfach nur Werbung für neue Geschichten erscheinen. Ich möchte Ravenau dort leben lassen. Kleine Nachrichten aus der Stadt. Menschen, denen wir begegnen. Augenblicke aus dem Café. Orte, an denen vielleicht gerade eine Geschichte beginnt. Und natürlich immer wieder Einblicke in die Geschichten und Figuren, die Ravenau inzwischen bevölkern.
Vielleicht wird dort manchmal etwas passieren, das später in einer Geschichte wieder auftaucht. Vielleicht begegnen wir einer Person, die wir noch gar nicht kennen. Vielleicht steht dort irgendwann nur ein Satz, bei dem man sich fragt: Was ist denn da gerade in Ravenau passiert? Genau darauf habe ich Lust.
Eine Stadt zwischen den Geschichten
Für mich ist der neue Account deshalb auch ein kleines Experiment. Ravenau soll nicht nur dann existieren, wenn ich eine neue Geschichte veröffentliche. Die Stadt darf dazwischen weiterleben. Das Ravenauer Tagesblatt kann dabei ein kleines Fenster in diese Welt werden – mit Nachrichten, Beobachtungen, Bildern und natürlich Geschichten. Und wer Ravenau bereits aus „Gegenüber.“, meinen Kurzgeschichten oder den größeren Romanprojekten kennt, wird dort sicherlich den einen oder anderen bekannten Ort wiederfinden. Wer die Stadt dagegen noch gar nicht kennt, kann vielleicht genau dort zum ersten Mal durch ihre Straßen laufen.
Wir sehen uns in Ravenau
Ich bin selbst gespannt, wohin sich das entwickelt. Denn eines habe ich beim Schreiben dieser Geschichten inzwischen gelernt: Ich kann Ravenau planen. Aber Ravenau hält sich nicht immer daran. Und genau das macht diese Stadt für mich inzwischen so besonders. Wer Lust hat, sie ein Stück zu begleiten, findet das Ravenauer Tagesblatt ab sofort auf Instagram unter @ravenauer_tagesblatt. Und natürlich bleiben alle Geschichten aus Ravenau auch hier zu Hause:
Jürgens Geschichten – Menschen. Leben. Ravenau.
Bleib Echt. Bleib Du! 🧡
Man liest sich.
Jürgen


